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Absperrungen, Sicherheitszonen und hohe Kosten schlagen zu Buche. Hamburg bereitet sich auf den Belagerungszustand vor. Absperrungen und strikte Kontrollen werden die Bewohner denkbar weit vom Veranstaltungsort fernhalten.

ist es kein Wunder, dass Umfragen mittlerweile legen, dass die Hamburgerinnen und Hamburger den Gipfel lieber nicht in ihrer Heimatstadt haben wollen. Da hilft auch das gute Zureden der Verantwortlichen nicht.

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G7-Gipfel in Elmau: PR-Maßnahmen haben €14,9 Millionen gekostet

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Terroranschlag gegen Premierministerin May vereitelt Die britischen Geheimdienste im Dauereinsatz Terroristen. Das Interesse an dieser Kundgebung hielt sich sehr in Grenzen. Die Polizeiverantwortlichen im G7-Stab bezeichneten diesen Wucher offiziell als Angebot, das einen "gewissen Nachverhandlungsbedarf" erkennen lasse. Es sich heraus, dass es sich bei dem riesigen Konstrukt um einen nicht genehmigten Schwarzbau handelte. Sie ist so etwas wie die mythische Urmutter Japans, der laut Kosten g7 treffen 2015 die Kaiserfamilie abstammt. Die Kleinstadt mit etwa Ok Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu verwenden wir Cookies. Damit lagen sie weit unter der erwarteten Dimension von bis gewaltbereiten Demonstranten. Donald Tusk Jean-Claude Juncker. Dank der vielen Berichterstatter wird es in der Region dann wohl kaum freie Betten geben. Kosten g7 treffen 2015 abseits der Skisaison kommen die Touristen nicht von selbst. In anderen Projekten Commons. Die G7-Gipfel sind allerdings nur ein informelles Gremium. Mai, reist Angela Merkel nach Verdun. In Bezug auf das massive Polizeiaufgebot sagte Juncker ironisch, er plane am G7-Treffen teilzunehmen, wenn die bayerische Polizei ihn nicht daran hindere, das Hotel zu erreichen. Schon zu Ostzeiten wurde instandgesetzt und renoviert, wenn die Regierung kam. Wer welches Zimmer wird, ist allerdings noch nicht klar. Auch Journalisten wurden zum Teil dabei verletzt. Kosten g7 treffen 2015 um


Auch mit Japan soll ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen bis Ende abgeschlossen werden. Deshalb muss die Polizei jeden Berg absichern. Wie hier schon mehrfach geschrieben, muss man mit Sicherheit erst einmal sauber trennen zwischen der grafischen Entwurfsarbeit und dem gesamten Prozedere drumherum, das von uns hier niemand auch nur ansatzweise beurteilen kann. Aber wenn ich als Steuerzahler Millionen mitfinanzieren muss, damit ein Deutsche-Bahn-Logo nach einem Redesign fast genauso aussieht wie vorher, dann werde ich kosten g7 treffen 2015 Hoch lebe der neue Geldadel! Juli um Politiker haben da keine Ahnung von, da stimmt ich zu. Informiere dich erstmal, bevor du hier so pauschal mit Zahlen in Dich wirfst! Neben der Infrastruktur verschlingt der Bereich Sicherheit am meisten Geld. stellte sich heraus, dass es sich bei dem riesigen Konstrukt um einen nicht genehmigten Schwarzbau handelte. Solche Rechnereien sind Kosten g7 treffen 2015. Ums Geld ging es auch bei einem Dinner auf Schloss Elmau: Die kochen zwar kosten g7 treffen 2015 nur mit Wasser und haben in der Vergangenheit auch schon grausliches Zeugs abgeliefert, aber wenn man selbst keine Ahnung hat Politikgeht man halt zu kosten g7 treffen 2015 der renommiertesten Agenturen, auch wenn die so richtig teuer sind. Der Gipfel sei entpolitisiert gewesen und habe sich stattdessen gesellschaftlichen Problemen zugewandt. Paradebeispiel wenn ein Staat zu viel Geld hat. Es gibt entweder Gewalt und Zwang oder Kosten g7 treffen 2015 und Freiwilligkeit. Der Blick freiheitsliebender Menschen auf die Welt ist sehr einfach: Juni zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald voraussichtlich eingestellt. Nicht wie veranschlagt Millionen Euro, sondern horrende Millionen soll der G7-Gipfel demnach kosten. Es geht hier in meinen Augen auch nicht um eine Neiddebatte. G20 in Hamburg wird die Steuerzahler jedoch mindestens Euro kosten. Dies sei kein Widerspruch. Das als vorrangig gesehene Ergebnis des Gipfels war klimapolitischer Natur: Meine eigene Branche sollte man besser nicht ganz so ernst nehmen. Sie marschierten vom Stachus und Odeonsplatz und blieben dabei friedlich. Angemeldet bleiben Jetzt abmelden!


Stop G7-Gipfel-Demo am 6.6. 2015 in Garmisch - Oder woran erkennt man einen Polizeistaat?

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G7-Gipfel am 7. und 8. Juni in Schloss Elmau.

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Der G7-Gipfel auf Schloss Elmau war ein Treffen der in () im. Der 41. G7-Gipfel fand vom 7. bis 8. Juni 2015 im statt, einem Fünf-Sterne-Hotel oberhalb der Ortschaft im. Auch das wurde vor und während des Gipfels von der deutschen Bundesregierung genutzt. Da Deutschland nach dem G7-Gipfel 2014 in Brüssel die G7-Präsidentschaft bis Ende 2015 übernommen hat, wurde die Konferenz von der deutschen Angela Merkel geleitet. Das sechste Gipfeltreffen in Deutschland nach Bonn (, ),, und stand unter dem Motto „An morgen denken. Gemeinsam handeln.“

Vor und während des Gipfeltreffens gab es massive Sicherheitsvorkehrungen. Der Veranstaltungsort lag geographisch unzugänglich. Zudem kam es in der Vorbereitung der Proteste zu einer inneren Zersplitterung der Gipfelgegner. Die befürchteten gewalttätigen Proteste durch blieben aus.

Unter anderem vereinbarten die G7-Staaten auf dem Gipfel, die weltweiten bis 2050 um 70 % zu reduzieren und die Weltwirtschaft bis 2100 vollständig zu.

Inhaltsverzeichnis

  • Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik
  • Post-2015-Agenda
  • Meeresumweltschutz, singles in castrop-rauxel und umgebung Meeresgovernance und Ressourceneffizienz im Bereich Umwelt
  • , vernachlässigte und armutsassoziierte Krankheiten im Bereich Gesundheit
  • Standards in Handels- und Lieferketten
  • Stärkung von Frauen bei Selbständigkeit und beruflicher Bildung
  • Energieversorgungssicherheit

bezeichnete eine Woche vor dem Treffen die Vorbereitung der am Jahresende und die Frage, welche Schlüsse aus der zu ziehen seien, als zwei der wichtigsten Themen des Gipfels. Auch der Bekämpfung des und der räumte sie hohe Priorität ein.

Treffen der Finanzminister in Dresden

Um Absichtserklärungen zu erstellen und möglichst wenige Fragen zu den Gipfelthemen offen zu lassen, trafen sich zuvor der jeweiligen Regierungen:

Datum Treffen Tagungsort
14. – 15. April 2015 Außenminister-Treffen
11. – 12. Mai 2015 Energieminister-Treffen
27. – 29. Mai 2015 Finanzminister-Treffen

Beim Treffen der Außenminister in Lübeck wurden Erklärungen unter anderem zu den, zur Bedrohung der Handelswege durch und zur verabschiedet. Die Außenminister verurteilten erneut die. Es gab mehrere Gegendemonstrationen. Die Kosten für den Polizeieinsatz, die sich durch 40.000 Überstunden auf 4,7 Millionen Euro beliefen, stießen auf unterschiedliche politische Bewertung.

Die Energieminister setzten sich bei ihrem Treffen für „nachhaltige Energiesicherheit“ ein. Dazu gehören die Sicherheit gegen und die Unterstützung der Ukraine in Anbetracht der.

Das Treffen der Finanzminister im und im fand unter Beteiligung der Ökonomen, und statt. Die Tagesordnung sah vor, eine bessere Zusammenarbeit bei Maßnahmen gegen die Finanzierung des zu beschließen. Vermögenswerte von Terroristen sollen schneller eingefroren werden, Finanzströme lückenloser beobachtet werden sowie neue Finanzierungswege etwa des (Antiquitätenschmuggel, Nutzung virtueller Währungen) diskutiert werden. Als Ergebnis wurde betont, man strebe stabiles Wirtschaftswachstum bei gleichzeitigem Rückgang der öffentlichen Verschuldung und der Haushaltsdefizite an. Dies sei kein Widerspruch. Die wurde zum inoffiziellen Thema. Die Verhandlungen über weitere Finanzhilfen für das Land stünden nicht vor dem von Griechenland behaupteten Durchbruch. Die -Chefin hatte an anderer Stelle betont, sie schließe den Austritt Griechenlands aus dem Euroraum () nicht mehr aus.

Die Teilnehmer der G7 und die Vertreter der Europäischen Union beim Gruppenfoto
Angela Merkel und Barack Obama im Gespräch (Foto: )

Das als vorrangig gesehene Ergebnis des Gipfels war Natur: das gegen den Widerstand Japans beschlossene Bekenntnis der G7-Staaten zum der Erderwärmung und jenes zur der Weltwirtschaft bis zum Ende des 21. Jahrhunderts, also dem schrittweisen und vollständigen Verzicht auf wie Kohle, Erdgas und Erdöl. Bereits bis 2050 sollen die weltweiten Emissionen von gegenüber 2010 um 40 bis 70 % reduziert werden. Die G7-Staaten wollen diese Ziele mit eigenen Beiträgen und einem Fonds für Entwicklungsländer von jährlich 100 Millionen US-Dollar finanzieren. Von G7-kritischen Organisationen wie und kam unerwartetes Lob. Greenpeace hatte noch während der Gipfelkonferenz den Satz: „G7: 100 Prozent Erneuerbare Energien!“ auf das Zugspitzmassiv projiziert. Auch, die und der äußerten ihre Zustimmung. Kritik an der Realisierbarkeit dieser Absichtserklärungen kam sowohl aus der Presse als auch der deutschen Opposition. Der Klimaforscher äußerte, Anspruch und Wirklichkeit lägen hier weit auseinander. Der erklärte, die Vereinbarungen gingen in die richtige Richtung, müssten sich aber erst noch in der Realität beweisen. Zudem sei das Ziel, bis 2050 40 % bis 70 % weniger Emissionen auszustoßen als 2010, eine Mindestanforderung.

Die G7-Staaten verurteilten erneut die und betonten, dass Russland sich damit außerhalb der Wertegemeinschaft der G7 gestellt habe und eine Wiederaufnahme in das Forum, zurück zu G8, derzeit nicht möglich sei. Sie behielten sich vor, die Sanktionen gegen zu verschärfen, falls die weiter eskalieren würde. Bei einer Deeskalation könnten sie allerdings auch gelockert werden. Die G7-Staaten signalisierten des Weiteren, dass nun Konsens darüber bestehe, der Ukraine keine Waffen zu liefern, eine Haltung, die die Vereinigten Staaten nicht immer geteilt hatten.

Um das weltweite durch den Abbau von zu fördern, sprachen sich die Delegierten für einen Abschluss der aus und befürworteten, ohne konkrete Zeitpunkte anzugeben, ein weiteres Vorantreiben und Beschleunigen der Arbeiten an den Freihandelsabkommen und. Auch mit Japan soll ein bis Ende 2015 abgeschlossen werden.

Die Teilnehmer zeigten sich „fest entschlossen“, die Zahl der „auf Null zu reduzieren“ und verpflichteten sich, für die Verhütung von Epidemien zu sorgen. Um dieses Ziel umzusetzen, sollen bis 2020 mindestens 60 Länder, darunter die bereits betroffenen westafrikanischen Staaten, in ihren Gesundheitssystemen unterstützt werden. Antibiotikaresistenzen und vermeidbare sollen verstärkte Aufmerksamkeit erhalten Auch zeigten sich die Teilnehmerstaaten „bestrebt“, bis 2030 500 Millionen von derzeit zwei Milliarden betroffenen Menschen von Hunger und Mangelernährung zu befreien.

Erstmaliges Thema auf einem G7-Gipfel war der. Insbesondere der wurde als globale Herausforderung „anerkannt“. An der Bekämpfung der Vermüllung der Meere müsse wirksamer gearbeitet werden, das Ziel sei, eine weltweite Bewegung zu begründen.

Die Vertreter der G7-Staaten bekräftigten weiterhin, auch zukünftig gemeinsam entschlossen gegen die Terrormiliz vorzugehen. Sie solle „besiegt“ werden.

Die Ortschaften um Schloss Elmau profitierten insofern vom Gipfel, als mehrere Millionen Euro in Bauprojekte investiert wurden. Neue Straßen wurden gebaut, Wasserleitungen erneuert, Glasfaserkabel verlegt oder Feuerwehrausrüstungen modernisiert. Alleine die kleine Gemeinde investierte rund 10,5 Millionen Euro. Der Einzelhandel und die Hotel- und Tourismusbranche in Garmisch-Partenkirchen hingegen klagten bereits vor dem Treffen über Umsatzeinbußen, die auf die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen zurückgeführt wurden. Die deutsche Bundesregierung rechnete mit Kosten für den Bund, die mit denen des vergleichbar wären, also etwa 80 Millionen Euro. Auch der Freistaat Bayern stellte etwa 130 Millionen Euro bereit. Zudem genehmigte die Stadt München aufgrund etwaiger Proteste eine Million Euro für Sicherheitsmaßnahmen in der Landeshauptstadt. Nach internen Daten des Innenministeriums betrugen die Kosten hingegen ca. 200 Millionen Euro;, Präsident des, ging von Gesamtkosten in Höhe von 360 Millionen Euro aus.

Der stellvertretende Regierungssprecher teilte auf Nachfrage im Rahmen der vom 8. Januar 2016 mit, dass sich die Gesamtkosten des Bundes auf 112,64 Millionen Euro beliefen. Diese Summe setze sich aus 62,98 Millionen Euro „Ausgaben für die organisatorische und protokollarische Vorbereitung und Durchführung des Gipfeltreffens, für die Medienbetreuung sowie für die Sicherung der Staatsgäste und ihrer Delegationen“ und 49,66 Millionen Euro „zur Unterstützung des Freistaats Bayern bei der Wahrnehmung seiner verfassungsgemäßen Aufgaben im Bereich der Gefahrenabwehr, [...] durch pauschale Abgeltung sowie durch den Verzicht auf die Erstattung von Einsatzkosten von Bundesbehörden sowie verschiedener Sachkosten“ zusammen.

Nach dem Bericht des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags beliefen sich die Kosten, die aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren waren, auf 116 Millionen Euro. Davon betrugen die Unterbringungskosten der Teilnehmer und ihrer Begleitung sowie die Medienbetreuung 28,3 Millionen Euro. Nach dem bis Ende April 2016 noch unveröffentlichten Bericht erhielt Bayern vom Bund für zusätzliche Sicherungsmaßnahmen 39,3 Millionen Euro.

Sicherheitsmaßnahmen[ | ]

Sicherungsmaßnahmen für das Außenministertreffen in Lübeck

Nachdem es vor acht Jahren beim bei Rostock Krawalle mit vielen Verletzten und erheblichen Sachschäden gegeben hatte, wurden Vorkehrungen getroffen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Um die Sicherheit der Regierungschefs und der Bevölkerung zu gewährleisten und die erwarteten Demonstrationen kontrollieren zu können, kamen Aspekte des üblichen zur Anwendung: Um den Tagungsort, der wegen seiner geographischen Lage für Massendemonstrationen schwer erreichbar war, wurde eine 8 km lange Sicherheitszone errichtet. Unter Federführung des Bundesinnenministeriums wurden in Absprache mit dem bayerischen Innenminister in Anwendung der Ausnahmeregelung des Art. 23 (heute: Art. 25) des aufgrund des Gipfels vorübergehend Kontrollen an der nahe gelegenen Grenze zu eingeführt. Dies wurde auch an der Grenze zu umgesetzt. Es wurden freie Gefängniszellen in renovierten Gebäuden, sowie Haftcontainer für 200 Gefangene bereitgestellt. 17 Staatsanwälte und 100 Richter standen im Schichtbetrieb in einem früheren Hotel der US-Armee bereit, um und die Anordnung von abzuarbeiten. Auf der Bundesstraße B2 von Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald wurden mehr als 10.000 Kanaldeckel von der Polizei versiegelt. Ein Protestcamp der Gipfelgegner in Garmisch-Partenkirchen wurde zunächst verboten, vom jedoch wieder für zulässig erklärt. Im Vorhinein wies das Landratsamt Weilheim-Schongau die Bürgermeister der Umgebung Elmaus an, Landwirte davon abzuhalten, ihre Grundstücke an Protestierende zu vermieten.

Die Sicherheitsmaßnahmen waren sowohl für die österreichische als auch die deutsche Polizei wegen der räumlichen und zeitlichen Nähe mit denen zur verknüpft, die ab dem 10. Juni im in, Österreich stattfand. Es waren etwa 17.000 deutsche Polizisten im Einsatz, darunter Einheiten des (USK), die durch die und das von weiteren 3.000 Beamten unterstützt wurden. Auf österreichischer Seite beschäftigte der Gipfel ca. 2.100 Polizeibeamte, auch der Antiterroreinheit. Das legte für den 7. und 8. Juni 2015 die „ED-R Schloss Elmau“ und „ED-R Elmau gesamt“ fest. Bereits vor Beginn des Gipfels sprach die Polizei Betretungsverbote auch gegen Journalisten aus, was von der stark kritisiert wurde.

Proteste[ | ]

Demonstration beim Vorbereitungstreffen in Lübeck
Gipfel der Alternativen in München
Demonstration in Garmisch-Partenkirchen am 7. Juni

Gegner des G7-Treffens argumentierten, der Kreis der Teilnehmer sei zu klein und elitär, die Thematiken sollten eher in der besprochen werden und es ginge den Teilnehmern nicht um Konfliktlösung, sondern darum, Ressourcen besser ausbeuten und Profite maximieren zu können. Insofern handele es sich um ein „teures PR-Event“. Radikalere Kritik rechtfertigte sich vom und der her und rief zur und Störung des Gipfels auf. Insofern waren die verschiedenen Strömungen der Gipfelgegner gespalten: Großorganisationen wie, und die favorisierten eine Demonstration in, während das radikalere Stoppt G-7-Bündnis Aktionen vor Ort, etwa in befürwortete, die das Gipfeltreffen stören sollten. Auch kündigte an, sich an den Protesten beteiligen zu wollen. Die Polizei und das gingen nach den gewalttätig verlaufenen von einer großen Zahl militant agierender Demonstranten aus.

Nach kleineren Demonstrationen anlässlich der vorbereitenden Ministertreffen begann am 29. Mai ein eintägiges Protestcamp in, das ebenso wie eine Demonstration in München nur auf geringe Beteiligung stieß. Blockaden wurden vorbereitend, zum Beispiel in trainiert. Eine für den 7. Juni geplante -Demonstration, die bis in die unmittelbare Nähe des Gipfeltreffens führen sollte, wurde vom weitgehend verboten. Als Begründung wurde unter anderem angegeben, dass Zufahrten und Rettungswege freizuhalten seien. Am 5. Juni entschied schließlich das Verwaltungsgericht in München, dass lediglich 50 Personen in „Hör- und Sichtweite“ des G7-Gipfels protestieren dürften, eine Entscheidung, die vom jedoch wieder revidiert wurde, nachdem die Demonstranten einen Transport in Polizeifahrzeugen als nicht zumutbar abgelehnt hatten.frau sucht mann oberfranken class="reference">

Am 3. und 4. Juni fand in München ein „Gipfel der Alternativen“ statt. Unter den Referenten waren neben anderen,,, und. Zu den behandelten Themen gehörten die Politik der G7, globale Machtverhältnisse, die Wiederkehr von Kriegen, der, sowie Flucht und Migration. Er mündete am 4. Juni in eine Großdemonstration. Es demonstrierten, laut Polizeiangaben, über 34.000 Menschen unter dem Motto TTIP stoppen – Klima retten – Armut bekämpfen gegen das Treffen der G7 und insbesondere gegen das geplante (TTIP). Aufgerufen hatten die Organisation, der Bund Naturschutz in Bayern, Bündnis 90/Die Grünen Bayern, Campact,,, die deutsche und andere Parteien und. Die Veranstalter sprachen von 40.000 Menschen.

Die Proteste in Garmisch-Partenkirchen begannen am 5. Juni mit einer Demonstration zum dortigen, einer Einrichtung des US-amerikanischen und des deutschen Verteidigungsministeriums, an der etwa 400 Personen teilnahmen, die symbolisch ein Panzermodell aus Pappe verbrannten. Auf der Fahrt nach Garmisch wurde die Ökonomin und Rednerin auf der geplanten Demonstration,, dreimal durch Polizeikontrollen gestoppt und damit vier Stunden aufgehalten, wie das Bündnis mitteilte. Am 6. Juni konnten die Gegner des Gipfels dort nach Polizeiangaben 3.600, nach Eigenangaben 7.000 Demonstranten mobilisieren. Es kam zu vereinzelten Auseinandersetzungen mit der Polizei, die und einsetzte, sowie die Teilnehmer als begleitete. Auch Journalisten wurden zum Teil dabei verletzt. Die Polizei nahm sechs Menschen fest.

Einen Tag darauf, am Beginn des Gipfels, räumte die Polizei mehrere kleinere Blockaden durch Aktivisten, die sich auf Straßen in Richtung Elmau gesetzt und kurzfristig eine Bahnstrecke blockiert hatten.

Die Teilnehmerzahlen der Demonstrationen am 7. Juni wurden von der Polizei mit 650, von den Veranstaltern mit 700 bis 1000 Personen angegeben. Damit lagen sie weit unter der erwarteten Dimension von 2000 bis 3000 gewaltbereiten Demonstranten. Die befürchteten Krawalle blieben aus. Die Polizei zählte 143 abgeschleppte Autos, 56 Festnahmen und 85 angezeigte Straftaten. Allein 45 der Festnahmen gingen auf eine Blockade der Zugänge zum Münchner Schlachthofgelände am 3. Juni durch eine Gruppe Tierschützer zurück.

Altbundeskanzler äußerte sich dahingehend, dass er den Ausschluss Russlands aus der G8, die damit zur wurde, nicht für sinnvoll halte. Im Hinblick auf mögliche Ergebnisse des Treffens war er pessimistisch und sagte im Interview, er hoffe, dass, den betreffend, nicht noch „Öl ins Feuer gegossen“ werde. Ebenso wie Schmidt kritisierte der ehemalige Bundeskanzler den Ausschluss. Russland habe eine Alternative zu Europa, was umgekehrt nicht gelte. Putin selbst schloss nach dem Gipfel eine Zusammenarbeit mit der G7 aus; bilaterale Beziehungen seien allerdings möglich.

Ex-Verteidigungsminister kritisierte, der Gipfel diene nur dazu, Erklärungen abzugeben, aber nicht dazu, Entscheidungen zu treffen, und bliebe daher ohne Folgen. In den Teilnehmerstaaten anstehende Wahlen würden dies blockieren.

bemängelte, dass das Thema der nicht auf der Tagesordnung stehe, sowie den Umgang der bayerischen Behörden mit den Demonstrierenden. Mitglieder des und des Bundes Naturschutz in Bayern beanstandeten zudem starke Umweltschäden durch die Austragung des Gipfels in der Region.

In Bezug auf das massive Polizeiaufgebot sagte ironisch, er plane am G7-Treffen teilzunehmen, wenn die bayerische Polizei ihn nicht daran hindere, das Hotel zu erreichen. In Hinblick auf den plötzlichen Gewittereinbruch am 6. Juni äußerte Bundesverkehrsminister während des Empfangs von Obama in Krün, als schönes Wetter herrschte: „Das muss man erst hinkriegen: Gestern die Demonstranten wegschwemmen und heute so ein Wetter.“ Der Fraktionsvorsitzende der bayerischen Grünen,, bezeichnete das große Polizeiaufgebot als „Sicherheits-Overkill“. Fünf Polizisten auf einen Demonstranten stünde in keinem Verhältnis und zeige das Demokratieverständnis der -Regierung. kommentierte im gleichen Sinne in der in Bezug auf die scharfen Sicherheitsvorkehrungen, dass die ein Grundrecht und keine Zumutung sei:

„Die Gegenbewegung wurde in den vergangenen Tagen fast schon hingestellt, als bestünde sie im Wesentlichen aus dem, sie steht zumindest unter einer Art staatlichem Generalverdacht, Übles zu wollen.“

nahm auf Stellung, das Format solcher Gipfeltreffen sei nicht mehr zeitgemäß. Es handele sich, wie sein Kollege bereits geschrieben habe, um ein überflüssiges und teures Ritual, das meist Absichtserklärungen, aber keine verbindlichen Beschlüsse produziert habe. Der Gipfel sei entpolitisiert gewesen und habe sich stattdessen gesellschaftlichen Problemen zugewandt. Wichtige Mächte, etwa aus dem, seien außen vor geblieben. Gleichgesinnte hätten sich gegenseitig in ihren Meinungen bestätigt, es sei konstruktiver gewesen, Wladimir Putin einzuladen und zu integrieren.

und Dirk Messner verteidigten das Gipfeltreffen in der. Derartige Treffen bräuchten einen langen Atem, um mit anderen Allianzen zusammen komplexe Probleme schrittweise zu lösen. Auch wenn es der Gruppe der 7 an demokratischer Legitimation mangele, stelle sie ein Gegengewicht der Politik zur kapitalistischen Gesellschaft und Wirtschaft der „Megaunternehmen“ dar. „Etwas “ sei insofern notwendig. lobte eine Woche später ebenfalls in der Zeit die „klimapolitische Revolution“, die auf Schloss Elmau beschlossen wurde. Zwar ändere ein Dokument noch nicht die Wirklichkeit, aber ein erster wichtiger Schritt zur weltweiten sei getan. Staaten wie China könne man die Nutzung der in Deutschland inzwischen obsoleten Kernenergie nicht verwehren, Deutschland als Gastgeber des Gipfels stünde weltweit als Vorbild da.

Die während des Gipfels durchgeführten Grenzkontrollen führten, unabhängig von der Fahndung nach einreisenden Gewalttätern, zu 3.500 Festnahmen, 5.000 Durchsuchungen und Ermittlungen in 237 Fällen wegen Drogendelikten und 10.555 Verstößen gegen das. Dies brachte und dazu, andauernde, strengere Kontrollen zu fordern. „Schengen“ sei diesbezüglich gescheitert.

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  97. Die Zeit No. 23/2015 vom 3. Juni 2015, S. 7: Ein Lob dem G7-Gipfel!
  98. Die Zeit No. 24/2015 vom 11. Juni 2015, S. 1: Wahres Wunder. Die G-7-Regierungschefs haben eine klimapolitische Revolution beschlossen. Sie könnte sogar gelingen.
  99. Der Spiegel 25/2015, S. 49: Reisende Steraftäter

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